Foto: Karl Lagerfeld

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HÉLÈNE MERCIER, geboren in Montreal, begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel und erlangte bald Anerkennung und Preise bei Musikwettbewerben in Québec, Kanada und Prag. Mit 15 Jahren begann sie bei Dieter Weber an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien zu studieren. Später studierte sie an der Juilliard School of Music in New York bei Sasha Gorodnitski, in Frankreich dann unter Pierre Sancan am Pariser Conservatoire National Supérieur und bei Germaine Mounier an der Ecole Normale de Musique. Hélène Mercier lebt heute in Paris und gastiert häufig bei renommierten Festivals in Frankreich. Sie tritt regelmäßig in den großen Konzerthäusern der Welt als Pianistin und Kammermusikerin auf u.a. in Paris im Théâtre des Champs Elysées, in London im South Bank Centre, im Berliner Konzerthaus, in Brüssel im Salle Flagey und in vielen weiteren Konzerthäusern z.B. in Genf, Monte Carlo, Madrid, Moskau, Sofia, Kanada und den USA. Sie spielte mit vielen renommierten Orchestern u.a. mit dem Orchestre de Paris, Israel Philharmonic Orchestra, dem russischen Nationalorchester, den Orchestern von Vancouver, Toronto, Ottawa und Montreal und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Kurt Masur, Zubin Mehta, Charles Dutoit, Neeme Järvi. Auf Bitten Kurt Masurs spielte sie mit dem Gewandhausorchester Leipzig eine Reihe von Konzerten. Neben Auftritten mit u.a. dem Leipzig Quartett, Geigern wie Renaud Capuçon, Cellisten wie Truls Mørk erstrecken sich ihre Aktivitäten in der Kammermusik auch auf Duos an zwei Klavieren. Hierbei spielt sie mit unterschiedlichen Pianisten wie Boris Berezovsky, Cyprien Katsaris, Louis Lortie u. v.m. Fünf Einspielungen mit Louis Lortie bei CHANDOS mit Werken von Ravel, Schubert, Mozart, Poulenc, Rachmaninow und SaintSaëns erhielten weltweit herausragende Kritiken. Das Magazin „Gramophone“ stufte sie ein in die „TOP SIX“ ihrer vierteljärlichen Retrospektive und als Editor’s Choice.

Sonnabend, 27. August 2016
18.00 Uhr: Klavierabend

Hélène Mercier / Cyprien Katsaris

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Gesamtprogramm

Schubert-Brahms11 Ländler aus: "20 Ländler für Klavier vierhändig" (1874)
Robert Schumann
(1810-1856)
Klavierquintett Es-Dur op.44
-arrangiert für Klavier vierhändig von Clara Schumann (1857)

Allegro brillante
Un poco largamente, in modo d´una marcia
Scherzo: Molto vivace
Finale: Allegro non troppo
Pause
Johannes Brahms
(1833-1897)
Sonate für 2 Klaviere f-Moll op.34b (1863)

Allegro non troppo
Andante, un poco adagio
Scherzo: Allegro
Finale: Poco sostenuto- Allegro non troppo- Presto, non troppo

Das Konzert wurde gefördert durch

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CYPRIEN KATSARIS. Der Pianist und Komponist Cyprien Katsaris kam 1951 als Sohn zypriotischer Eltern in Marseille, Frankreich, zur Welt. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von vier Jahren bei Marie­Gabrielle Louwerse – in Kamerun, wo er aufwuchs. Nach Abschluss seines Studiums am Pariser Conservatoire – er studierte Klavier bei Aline van Barentzen und Monique de la Bruchollerie, Kammermusik bei René Leroy und Jean Hubeau – gewinnt er mehrere internationale Preise, wie den Internationalen Musikwettbewerb Cziffra in Versailles 1974 und den UNESCO­Preis der Internationalen Tribüne junger Interpreten 1977 in Bratislava. Beim Internationalen Königin­Elisabeth­Wettbewerb 1972 in Brüssel ist er der einzige Preisträger aus Westeuropa. Seine internationale Karriere führt Cyprien Katsaris zu den bedeutendsten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Royal Concertgebouw Amsterdam, dem NHK Symphony Orchestra (Tokyo), dem Moskau Philharmonic Orchestra und dem Beijing Symphony Orchestra unter der Leitung von Dirigenten wie Leonard Bernstein, Kurt Masur, Sir Simon Rattle, Mstislaw Rostropowitsch, Charles Dutoit, Christoph von Dohnányi und Karl Münchinger. 1992 produzierte das Japanische Fernsehen NHK eine dreizehnteilige Serie über Chopin mit Cyprien Katsaris, die einen Soloabend und Katsaris’ Interpretationskurse umfasst. Im März 2006 gab Cyprien Katsaris Meisterkurse im Hause Franz Liszts in Weimar und war damit der erste Pianist, der seit dem Tode des Komponisten 1886 dort unterrichtete. Er war Jurymitglied zahlreicher internationaler Wettbewerbe u. a. Chopin (Warschau 1990), Liszt (Utrecht 1996), Prix Vendôme (Paris 2000), Beethoven (Bonn 2005), Giorgos Thymis (Thessaloniki 2011) und Skrjabin (Moskau 2012). Darüber hinaus war er von 1977 bis 2007 künstlerischer Leiter des Internationalen Musikfestivals Echternach (Luxemburg). Cyprien Katsaris ist „Künstler der UNESCO für den Frieden“ (1997).