Stipendienprogramm Seit dem Jahr 2018 bietet das Festival „Raritäten der Klaviermusik“ ein Stipendienprogramm an. Ziel ist es, junge Klavierstudierende von verschiedenen Musikhochschulen für die besondere Klavierliteratur zu interessieren, die beim Festival dargeboten wird. Sie werden eingeladen, das Festival zu besuchen und erhalten im darauffolgenden Jahr die Gelegenheit, in einem Sonderkonzert im Rahmen des Festivals aufzutreten. Im Jahr 2019 konnte das Stipendienprogramm durch die Förderung der NORDMETALL Stiftung durchgeführt werden. 5393_0367Dominik Stadler, geboren in Bruchsal, wurde seit seinem achten Lebensjahr von Prof. Christoph Sischka unterrichtet: vor seinem Bachelorstudium an der Hochschule für Musik Freiburg als Vorstudent an der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung. Der junge Pianist wurde mehrfach als Preisträger bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, so in Wien, Enschede, Padua, Cortemilia und beim Schubert-Wettbewerb für Klavierduos in Tschechien. Im Jahr 2014 folgte nach dem Gewinn des 1. Preises beim III. Internationalen Musikwettbewerb in Stockholm der 1. Preis beim VI. Internationalen Savshinsky Musikwettbewerb in St. Petersburg (Russland). Ende des Jahres 2014 erfolgte zudem die endgültige Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes. Die Studiengänge Master (Klavier, Solist) und Konzertexamen schloss Stadler erfolgreich an der Hochschule für Musik Detmold in der Klavierklasse von Prof. Alfredo Perl ab, der ihn in den vier Jahren sehr prägte. Seit Januar 2018 ist Dominik Stadler neben seinen Konzertauftritten als Lehrkraft für Klavier an der städtischen Musikschule in Ulm tätig. Kevin Konstantin Mantu wurde 1997 in Bad Pyrmont geboren. Er begann im Alter von 13 Jahren mit dem Klavierspiel und wurde zwei Jahre später ins Institut zur Früh- Förderung musikalisch Hochbegabter an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover in der Klasse von Prof. Bernd Goetzke aufgenommen. 2016 setzte er sein Studium (Klavier und Komposition) als Vollstudent an der HMTMH fort, seit 2017 studiert er in der Klasse von Prof. Alexander Schimpf. 2015 wurde Kevin Mantu 2. Preisträger des Wettbewerbs „Young Pianist of the North“ in England 2015 und erhielt den Klaus-Ernst Behne Preis für musikalische Doppelbegabungen. Er hat bereits zahlreiche Klavierabende in Deutschland und England gegeben, u.a. beim William Shield International Music Festival in Newcastle. Er ist mehrfacher Stipendiat verschiedener Stiftungen. Kevin Mantu ist auch als Komponist tätig und hat bereits mehrere eigene Werke öffentlich aufgeführt. Esperanza Martín López (Málaga, 1993) begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von 6 Jahren. Ihren Bachelor schloss sie 2014 bei Prof. Miguel Angel Ortega Chavaldas an der Hochschule für Musik von Aragon mit Auszeichnung ab. Der Abschluss des Master-Studiums folgte 2017 an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Michael Schäfer. Derzeit studiert sie Meisterklasse bei Prof. Schäfer. Kammermusik hat sie bei Prof. Kennedy Moretti, Quiroga Quartett und Prof. Dirk Mommertz studiert. Neben Konzerten und Tournéen durch ganz Spanien, konzertierte sie auch als Solistin mit Orchester im Mozart Saal Saragossa Auditorium und in der Moschee-Kathedrale von Cordoba. 2016 wurde sie zum Festival „Pianofest in the Hamptons” eingeladen, um in den USA weitere Konzerte zu geben. Sie ist Preisträgerin vieler nationaler und internationaler Wettbewerbe, wie u.a. dem „Concurso Permanente de JJMM”, „Concurso de San Sebastián” Cristina”. Sie ist sehr aktiv als Pianistin zeitgenössischer Musik, seit sie den Master „Neue Musik“ angefangen hat. Mit dem Ensemble Oktopus hat sie konzertiert und für die BR aufgenommen. Petar Kostov studiert Klavier an der Musikhochschule Lübeck in der Klasse von Prof. Konrad Elser. Er wurde 1994 in Plovdiv, Bulgarien, geboren. Seinen ersten Klavierunterricht bekam er im Alter von 6 Jahren, 2001 wurde er in der Nationalen Schule für Musik- und Tanzkunst „Dobrin Petkov“, Plovdiv, aufgenommen, wo er 2013 mit Auszeichnung maturierte. Während dieser Zeit war er Schüler von Vessela Taneva und Ludmil Angelov. 2013 ging er nach Wien und studierte bei Roland Batik, Jura Margulis und Klaus Sticken. Petar Kostov ist mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Klavier- und Kammermusikwettbewerbe, wie z.B. bei den Internationalen Kammermusik Festivals “Allegro Vivo” 2016 sowie bei der Austria-China Youth Competition 2017 den 1. Preis und den 3. Preis bei der 4th International Song Competition Duo Voice-Piano dedicated to Richard Strauss 2015. Im Wiener Radiokulturhaus spielte er 2016 das Klavierkonzert von Geirr Tveitt „Aurora Borealis“ und das Klavierkonzert von Igor Stravinsky mit dem Yale Symphony Orchestra. Michael Cohen-Weissert, 1993 in Jerusalem geboren, begann seine musikalische Ausbildung am Konservatorium der Jerusalem Academy of Music and Dance. Dort erhielt er Klavierunterricht, zuerst bei Natasha Kossov und später bei Dr. Zecharia Plavin. 2008 zog er nach Berlin, wo er seine Ausbildung zuerst am Julius-Stern-Institut und später an der Universität der Künste Berlin fortsetzte. Seine Klavierlehrer waren Prof. Elena Lapitskaja und Prof. Jacques Rouvier. Zurzeit studiert Michael Cohen-Weisser Master in der Klavierklasse von Prof. Stefan Arnold an der HfM Hanns Eisler in Berlin. Michael Cohen-Weissert hat verschiedene Wettbewerbspreise in Deutschland und Israel gewonnen, darunter den 1. Preis bei der „Israel National Broadcasting Authority Competition“. Der junge Pianist hat bereits mit den wichtigsten Orchestern Israels gespielt, u. a. mit dem Israel Philharmonic Orchestra und dem Jerusalem Symphony Orchestra. Außerdem hatte er bereits Auftritte als Solist und Kammermusiker in Europa, Russland, Israel, Russland und in den USA und spielte bei berühmten Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Harmos Festival, und dem Festival Next Generation in Bad Ragaz. Mark Kantorovic, geboren in Kaunas, Litauen, studierte von 2005 bis 2012 als Jungstudent bei Prof. Arbo Valdma an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seit 2012 studiert er an der Folkwang Universität der Künste in Essen und erhält Klavierunterricht in der Klasse von Prof. Till Engel und Kai Schumacher. Er ist bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, u. a. mit dem 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb „Nikolaȉ Rubinstein“ in Paris und mit dem „Grand Prix“ beim Internationalen Klavierwettbewerb „Musica della Val Tidone“ in Pianello, Italien. Im Jahr 2016 ist Mark Kantorovic für drei Klavier-Recitals nach China eingeladen worden. Auftritte führten ihn bereits in die Kölner Philharmonie, die Tonhalle Düsseldorf, die Philharmonie Essen, die Laeiszhalle Hamburg, ins Beethoven-Haus Bonn, in den Ernest Ansermet Saal Genf und ins Guangzhou Opera House China.
Freitag, 14.08.2020 19.30 Uhr: Klavierabend

Sonderkonzert: Stipendiaten des Festivals 2019

Tickets Gesamtprogramm
Dominik Stadler
(Hochschule für Musik Detmold)
Antonio Soler
(1728-1783)
Sonate d-Moll R 15, Allegretto
Sonate D-Dur R 84, Allegro
Karol Szymanowski
(1882-1937)
aus: Neun Préludes op.1
Nr.1 Andante ma non troppo
Nr.2 Andante con moto
Nr.4 Andantino con moto
Nr.5 Allegro molto- impetuoso
Nr.5 Lento- Mesto
Kevin Konstantin Mantu
(Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)
Frédéric Chopin
(1810-1907)
Mazurka C-Dur op.24 Nr.2
Edvard Grieg
(1843-1907)
aus: Lyrische Stücke op.43
Nr.5 Erotik
Nikolaj Medtner
(1880-1951)
Sonate-Élegie op.11 Nr.2 (1906)
Esperanza Martin López
(Hochschule für Musik und Theater München)
Federico Mompou
(1893-1987)
Variationen über ein Thema von Chopin (1957)
Pause
Petar Kostov
(Musikhochschule Lübeck)
Luciano Berio
(1925-2003)
Sequenza IV (1966)
Michael Cohen-Weissert
(Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin)
Oliver Knussen
(*1953)
Prayer Bell Sketch op.29
Arnold Schönberg
(1874-1951)
Gavotte aus der Suite op.25
Max Reger
(1873-1916)
aus: Silhouetten op.53 (1900)
Nr.6 Langsam, schwermütig
Nr.7 Äußerst lebhaft und mit viel Humor
Toru Takemitsu/J. LennonGolden Slumbers
Mark Kantorovic
Folkwang Universität der Künste Essen
Maurice Ravel
(1875-1937)
Menuet sur le nom de Haydn(1909)
À la manière de...Emmanuel Chabrier (1913)
À la manière de... Alexandre Borodin (1913)
Bruce Stark (*1933)Variations on Ode to Joy