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„Pianocrazy“: Die 31. Raritäten der Klaviermusik im Schloss vor Husum

Bereits der Dichter Theodor Storm hat eindrucksvoll bewiesen, dass die Nordseestadt Husum auf Kunstschaffende inspirierend wirkt. Hiervon können sich in Storms Jubiläumsjahr nicht nur Literaturfreunde, sondern auch Liebhaber der Klaviermusik überzeugen:
Vom 18. bis 26. August findet zum 31. Mal das international renommierte Festival „Raritäten der Klaviermusik“ im Schloss vor Husum statt. „The most enterprising of festivals“ nannte schon 1998 das legendäre Magazin „International Piano Quarterly“ die „Raritäten der Klaviermusik“ – letztes Jahr zum 30-jährigen Jubiläum legte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ nach mit dem Satz „Es ist eines der schönsten und wertvollsten Festivals der Welt“.

Anspruchsvoll – ohne versnobt zu sein, einmalig – ohne eingebildet zu sein, ist es ein Festival, das sich unterscheidet. Und konsequent seine Mission verfolgt: Jahr für Jahr eine Woche lang Abend für Abend „live“- Hörerlebnisse bei quasi geführten Touren durch den verwunschenen Garten der Klavierliteratur zu bieten. Um Hörgewohnheiten zu bereichern, eingefahrene Urteile zurecht zu rücken, nie im Konzert Dargebotenes zu präsentieren und mit spannenden Programmkombinationen aufzuwarten in der Absicht, den Klavierabend ungewöhnlich spannend zu machen.

Kaum eines der Werke im Gesamtprogramm des diesjährigen 31.Festivals, das an Musikhochschulen unterrichtet bzw. im Teilnahmerepertoire von Klavierwettbewerben eingefordert würde. Und doch existiert diese Vielfalt an Musik – idealistische Künstler, die ein Faible für Entdeckungen eint, kümmern sich beim Festival in Husum um diese Palette der differenzierten Farben und musikalischen Charaktere. Ein aufgeschlossenes, neugieriges Publikum folgt ihnen in einer Atmosphäre gebannter Aufmerksamkeit.

Wie in jedem Jahr hat der künstlerische Leiter Peter Froundjian zusammen mit den Pianisten in die Schatztruhe der Klavierliteratur gegriffen und besondere Programme und Musikstücke zutage gefördert. So erklingen im Jahr 2017 bspw. die Gesamtaufführungen der beiden Zyklen „Ludus tonalis“ von Paul Hindemith und die „Iberia“-Suite von Isaac Albéniz. Dabei sind aber auch Sonaten von Komponisten wie Alkan, Reubke, Medtner, Feinberg, Glasunow, Kosenka, Stantschinsky. Präsentiert werden auch seltene Opernbearbeitungen des Liszt-Zeitgenossen und Konkurrenten Sigismund Thalberg, der dem „Belcanto“ auf dem Klavier nacheiferte. Ein Vortrag der finnischen Pianistin Satu Paavola wird sein hierzulande kaum bekanntes Lehrwerk „L’art du chant appliqué au piano“ beleuchten. Außerdem widmet sich auch die jährliche Ausstellung dem österreichischen Komponisten und Pianisten Thalberg.

Bei den Künstlern des diesjährigen Programms trifft man auf „Pianisten der ersten Stunde“ des Husumer Festivals wie den Amerikaner Daniel Berman (USA) und den kanadischen Klaviervirtuosen Marc-André Hamelin. Weitere Pianisten des Festivals sind: Antonio Pompa-Baldi, Nadejda Vlaeva, Vincenzo Maltempo, Émile Naoumoff und Misha Dacić. In der im letzten Jahr begonnenen Konzertreihe der „Young Explorers“ werden die jungen Pianisten Lukas Geniušas und Satu Paavola präsentiert.
Die Konzerte von Antonio Pompa-Baldi (20. August) und Marc-André Hamelin (21. August) werden durch „Deutschlandfunk Kultur“ mitgeschnitten und zu einem späteren Zeitpunkt ausgestrahlt. Sendetermine: Marc-André Hamelin: 24. August, ab 20.03 Uhr, Antonio Pompa-Baldi: 24. September, ab 20.03 Uhr, jeweils in der Sendung „Konzert“.

Zum Festivalauftakt feiert am 18. August der Film „Pianocrazy“ von Jan Ö. Meier seine Kinopremiere auf großer Leinwand im Kinocenter Husum.„Pianocrazy“ ist eine lebendige Dokumentation des 30. Festivals „Raritäten der Klaviermusik“ im Schloss vor Husum (2016).
Der Film berichtet mit ungewöhnlichen Schnitttechniken und überraschenden Blickwechseln auf unterhaltsame Weise vom Jubiläumsfestival. Pianisten und Pianistinnen werden filmisch portraitiert – mit impressionistischem Blick und in Ausschnitten aus Konzerten, Proben und kurzen Gesprächen. Der einzigartige und stimmungsvolle Veranstaltungsort (das sommerliche Schloss sowie die Hafenstadt Husum, die den Schlosspark umgibt) trägt ihren Teil zu der familiären Atmosphäre des Festivals bei. Diese „Familie“ kommt immer wieder zu Wort, angefangen beim künstlerischen Leiter Peter Froundjian. Aber auch weitgereiste Gäste wie zum Beispiel der Blogger Tou Liang Chang aus Singapur, der Notenarchivar Ludwig Madlener, der Inhaber des dänischen Plattenlabels Danacord, Jesper Buhl, oder der Vorsitzende des Fördervereins, Eike Meier-Windhorst, geben mit teils pointierten Statements ihre persönlichen Eindrücke wieder.

Die Festivalorganisatoren freuen sich über die Zusage der Stiftung der Husumer Volksbank sowie der Husumer Volksbank das Festival weiterhin zu fördern. Die Zusammenarbeit bietet eine langfristige Planungssicherheit für die Organisatoren und liefert so auch Raum für künstlerische Ideen.

Kartenbestellungen:

Abonnements ab 28. März, Einzelkartenverkauf ab 25. April

Museumsshop Schloss vor Husum, Tel. 04841- 8973-130,
karten@raritaeten-der-klaviermusik.de, Di-So. 11-17 Uhr
Mitglieder der Husumer Volksbank erhalten 10% Ermäßigung auf den Kartenpreis
(zzgl. VVK-Gebühr), Inhaber der NDR Kultur Karte erhalten bei den Konzerten
Mo- Fr 10% Ermäßigung auf den Kartenpreis
Weitere Informationen: www.raritaeten-der-klaviermusik.de

Sponsoren, Förderer und Partner

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein
Stiftung Husumer Volksbank eG
Husumer Volksbank eG
Stadt Husum
Tourismus und Stadtmarketing Husum GmbH
Mariann Steegmann Foundation
Förderverein Raritäten der Klaviermusik e. V.
Kulturpartner NDR Kultur
Deutschlandradio Kultur

Verantwortlich für diesen Pressetext: Nathalie Gerstle
Stand: 27.07.2017
Sperrfrist: Keine
Raritäten der Klaviermusik, c/o Stiftung Nordfriesland
König-Friedrich V.- Allee, Schloss vor Husum , 25813 Husum
Tel. 04841-8973-102, Fax: 04841- 8973-111

Für Presseinformationen wenden Sie sich an Nathalie Gerstle, Schloss vor Husum, Tel. 04841/8973102

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