Foto: Lisa-Marie Mazzucco

NADEJDA VLAEVA, gebürtige Bulgarin aus Sofia, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel. Mit 15 gewann sie den ersten Preis beim Liszt Wettbewerb in Lucca, Italien. Sie war Gewinnerin vieler Preise und Auszeichnungen, darunter der dritte Preis beim internationalen Liszt Wettbewerb in Budapest und der Yamaha Preis für die beste Brahmsinterpretation in Weimar. Nadejda Vlaeva wohnt jetzt in New York City und spielte bereits in der Carnegie Zankel Hall, der Rose Hall im Lincoln Center und in der Merkin Recital Hall.
Als Solistin spielte Nadejda Vlaeva weltweit mit vielen Orchestern, so dem Budapester Symphonieorchester, Calgary Philharmonic Orchestra, der Capella Istropolitana in der Slowakei, dem Edinburgh Symphony Orchestra und der Breslauer Philharmonie. 2017 tritt sie in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Zypern, der Ukraine, China und Japan auf.
Sechs CDs von Nadejda Vlaeva wurden veröffentlicht: Ihre Bachtranskriptionen für das britische Label Hyperion Records wurden vom BBC Music Magazine als Instrumental-CD des Monats ausgewählt. Die vorangegangene CD „A Treasury of Russian Romantic Piano“ wurde in Gramophone, Clavier, American Record Guide, International Record Review und International Piano als „wahrhaft beseelt“, „exquisit“, „extrem gut gespielt“„ ausnahmslos einfühlsam und musikalisch“ beschrieben, von „umwerfenden Aufführungen“ war die Rede. Ihre CD „Piano Music of Liszt“ wurde ähnlich hoch gepriesen und gewann den Grand Prix „Liszt“ du Disque.
Der amerikanische Komponist Lowell Liebermann schrieb sein „Nocturne Nr.9“ und „Variations on a Theme of Schubert“ für Nadejda Vlaeva, die sie beide uraufführte. Sie spielte auch Welturaufführungen mehrerer erst vor kurzem entdeckter Werke der zu Unrecht vergessenen russischen romantischen Komponisten Sergei Bortkiewicz und Vladimir Drozdow.

Dienstag, 22.08.2017
19.30 Uhr: Klavierabend

Nadejda Vlaeva

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Gesamtprogramm

Rameau/Godowsky
Aus der „Renaissance-Suite"(1906)
Sarabande E-Dur
Menuett a-Moll
Elegie e-Moll
Tambourin e-Moll
Robert Volkmann
(1815-1883)
Fantasie op.25
Vladimir Drozdow
(1882-1960)
Sentimental Moment
Scherzo-Waltz
Bluette
Trepak
Rêves
Sonata lacrimosa
Pause
Sergei Bortkiewicz
(1877-1952)
Fantasiestücke op.61 (1949)
Warum?
Ein Traum
... und das Erwachen
Humoreske
Sie tanzt
Serenade

Drei Mazurkas op.64 (1949)
Pantscho Vladigerov
(1899-1978)
aus: Préludes exotiques op.17 (1924)
Nr.1 Nocturne-Sérénade -
in mode spagnuolo
Alexander Vladigerov
(1933-1993)
Toccata (1955)