25_08_Marco RapettiMARCO RAPETTI. Nachdem Marco Rapetti sein Studium am Konservatorium „Niccolò Paganini“ in Genua erfolgreich beendete, erweiterte er dank eines Fulbright-Stipendiums seine musikalischen Kenntnisse in Florenz, Paris und den USA. An der Juilliard School in New York erlangte er seinen Master of Music, sowie den Grad des Doctor of Musical Arts. Er studierte u.a. mit solch bekannten Musikern wie Aldo Ciccolini, Seymour Lipkin, dem Trio di Trieste und dem Juilliard Quartet. An der Universität von Cremona studierte er zudem Musikwissenschaft.
Rapetti bekam viele nationale und internationale Auszeichnungen und trat in wichtigen Konzerthäusern wie der Alice Tully Hall in New York, Foro Italico in Rom oder dem Teatro Regio in Turin auf. Auftritte führten ihn auch zu angesehenen Musikfestivals wie dem Chopin Festival in Paris, der Estate Chigiana in Siena oder dem Amici della Musica in Florenz. Außerdem arbeitet er mit Kammermusikensembles und Orchestern zusammen, wobei Klavierkonzerte von Mozart, Schumann, Liszt, Saint-Saens, Rachmaninow, Britten auf dem Programm stehen.
Rapetti spielte viele Radio- und Fernsehaufnahmen ein und nahm Werke bei den Labels Fonit-Cetra, Dynamic, Stradivarius, Frame, Phoenix Classics and Brilliant auf. Seine unermüdliche Arbeit als Klaviermusikforscher ließ ihn vergessene Werke wiederentdecken, u.a. unveröffentlichte Werke von Borodin, Ljadow, Ravel und Dukas. Mit 22 Jahren begann Rapetti am Konservatorium Mailand und an der Scuola di Musica di Fiesole in Florenz zu unterrichten. Später war er Assistent an der Juilliard School und der Accademia Chigiana in Siena. Außerdem war er Gastprofessor an der Universität von Hawaii, dem Haydn Konservatorium in Eisenstadt (Wien) und am Konservatorium Sydney. Seit 2011 ist er Professor am Konservatorium „Luigi Cherubini“ in Florenz.

Sonntag, 25.08.2019
19.30 Uhr: Klavierabend

Marco Rapetti

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Gesamtprogramm

César Cui
(1835-1918)
À Argenteau op.40 (1887)
1. Le Cèdre
2. Far niente
4. La petite guerre
6. Causerie - Etude
8. À la chapelle

Valse-Scherzo op.41 Nr.1
aus: Trois mouvements de valse (1888)

Andante op.105 Nr.13
aus: 17 Miniatures (1916)
Alexej Stantschinsky
(1888-1914)
Sonate Nr.1 (1911-12)
Allegro
Adagio
Presto
Pause
Anton Arensky
(1861-1906)
6 Essais sur des rhythmes oubliés op.28 (ca. 1892)
1. Logaédes
2. Péons
3. Ioniques
4. Säri (mètre des chansons persanes)
Georgij Conus
(1862-1933)
Marche op. 34 Nr.1 (1906)
Romance op.34 Nr.4 (1906)
Scherzino op.34 Nr.3 (1906)
Berceuse op.31 Nr.5 (1905)
Alexander Skrjabin
(1872-1915)
Canon (1883)
Sonate Es-Moll op. posth. (1887-89)
(ergänzt von Marco Rapetti)
Allegro appassionato
Andante
Presto