Foto: Jean-Baptiste Millot

LUKAS GENIUSAS, 1990 in Moskau geboren, begann im Alter von fünf Jahren mit Klavierunterricht an der Vorschule des F. Chopin Music College in Moskau, wo er 2008 mit der höchsten Auszeichnung abschloss.
Er wurde in eine Familie von Musikern geboren, die eine große Rolle für seine musikalische Entwicklung spielte, allen voran seine Großmutter, Vera Gornostaeva, eine berühmte Professorin am Moskauer Konservatorium. Im Alter von 17 erhielt er den Preis der „Jugendtalente des 21. Jhs“. Danach wurde Lukas Geniušas Preisträger mehrerer größerer Wettbewerbe, u. a. des Gina Bachauer Klavierwettbewerbs/Utah und 2010 beim Chopin Klavierwettbewerb als Silbermedaillengewinner. 2012 bekam er den Internationalen Deutschen Pianistenpreis in Frankfurt/Main. Seine neueste Errungenschaft war 2015 die Silbermedaille beim XV. Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau. Während seiner internationalen Karriere trat er weltweit schon in renommierten Sälen und bei Festivals auf, wie den Musikfesten vom Rheingau, Ruhr und Lockenhaus, dem Piano aux Jacobins, dem Verbier Festival, dem Auditorium du Louvre und der Wigmore Hall. Highlights der Saison 2016/17 waren umjubelte Konzerte in der Sala Verdi in Mailand und am Moskauer Konservatorium. In der Saison 2017/18 wird er erneut beim Verbier Festival und La Roque D´Antheron spielen sowie sein Debüt in der Frick Collection/New York und beim Schloss-Elmau-Festival geben. In seiner Diskographie finden sich u. a. Aufnahmen derkompletten Preludes von Rachmaninow und „The Emancipation of Dissonance“ (Werke von Desyatnikov, Arzumanov und Ryuabov).

Sonnabend, 25.08.2018
19.30 Uhr: Klavierabend

Lukas Geniušas

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Gesamtprogramm

 

Georges Bizet
(1838-1875)
Bilder vom Rhein (1866)
1. Morgenstimmung
(A. Marmontel gewidmet)
2. Fröhliche Fahrt
(F. Planté gewidmet)
3. Träumerei
(F. le Couppey gewidmet)
4. Die Zigeunerin (Ch. Délioux gewidmet)
5. Nachklänge
(Ch. de Bériot gewidmet)
6. Heimfahrt
(C. Saint-Saëns gewidmet)
Reynaldo Hahn
(1874-1947)
7 Klavierstücke aus:
Le rossignol éperdu (1912)
Pause
Valery Arzoumanov
(*1944)
aus: 27 Stücke für Klavier op.74 (1985)
1. To a Brighter Future
2. Forgotten and Abandoned
3. Blue Cities
4. Fidget
5. Seeing off
6. Dedication to Leshchenko
7. Dedication to Mahler
8. Before the Exam
9. Don´t You Cry
10. Jester
11. Dedication to Butsko
12. Wait a Little, You Will Have a Rest Too
13. Prayer
14. The Last Waltz
Leonid Desiatnikov
(*1955)
10 Preludes aus: "Lieder aus der Bukowina"