Andrey Gugnin_c_Anna Shlykova

Foto: Anna Shlykova

ANDREY GUGNIN. Natalia Smirnova legte den Grundstein für Andrey Gugnins Karriere als Konzertpianist. Sie ermöglichte ihm ein Studium bei u.a Olga Mechetina und später bei Vera Gornostayeva am Moskauer Staatlichen Tschaikowsky-Konservatorium, welches er ab 2016 u.a bei William Naboré an der Internationalen Klavierakademie am Comer See fortsetzte. 2013 gewann er den 2.Preis beim Internationalen Beethoven-Klavierwettbewerb in Wien und 2014 die Goldmedaille und den Publikumspreis beim XVI. Internationalen Gina-Bachauer-Klavierwettbewerb, gefolgt 2016 vom 1.Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb in Sydney.
Das London Philharmonic Orchestra, das Niederländische Symphonieorchester, die Utah Symphony und die Sydney Symphony sind nur einige Orchester, die Gugnin als Gastsolist begrüßten. Gugnin trat unter der Leitung von Maestro Valery Gergiev mit dem Mariinsky-Sinfonieorchester sowie mit anderen Dirigenten wie Jaap Van Zweden, Daniel Raiskin und Asher Fisch auf.
Gugnin ist ein sehr gefragter Aufnahmekünstler, neben Klavierkonzerten auch Musik für Klavierduo und Kammermusik. Auch für Radio und Fernsehen hat er Aufnahmen gemacht, u.a. in Russland, Australien, den USA und einigen europäischen Ländern. 2018 hat Gugnin Schostakowitsch bei Hyperion Records aufgenommen, gefolgt von seiner zweiten Hyperion-CD „Hommage to Godowsky“. 2020 beginnt Gugnin, alle Beethovenkonzerte mit den Moskauer Philharmonikern in seiner eigenen Abonnementreihe aufzuführen. Er trat bereits u.a. im Wiener Musikverein, der Carnegie Hall/New York, im Opernhaus in Sydney und dem Louvre in Paris auf. Das Verbier Festival, das Klavierfestival Ruhr, das Internationale Mariinsky-Festival in Duszniki sind nur ein Teil der umfangreichen Liste der Festivals, an denen er aufgetreten ist.

 

Donnerstag, 19.08.2021
19.30 Uhr: Klavier-Rezital
Reihe »Young Explorers«

Andrey Gugnin

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Gesamtprogramm

„Hommage an Godowsky"
Theodor Leschetizky
(1830-1915)
Trois morceaux op.48 (1909)
Prélude humoresque
Intermezzo scherzando
Étude heroïque
Constantin v. Sternberg
(1852-1924)
Étude de concert op.115 (1919)
Moritz Moszkowski
(1845-1925)
Melodia appassionata op.81 Nr.6
Ossip Gabrilowitsch
(1878-1936)
Etüde für die linke Hand allein op.12 Nr.2 (1917)
Emil von Sauer
(1862-1942)
Vision (1911)
Ignaz Friedman
(1882-1948)
Tabatière à musique op.33 Nr.3 (1910)
Joseph Holbrooke
(1878-1958)
Rhapsodie-Études op.42 (1917)
Nr.4 La Fantastique
Nr.5 Une nuit ténébreuse
Abram Chasins
(1903-1987)
Prelude Nr.13, op.12 Nr.1
Josef Hofmann
(1876-1957)
Charakterskizzen op.40
Vision
Jadis
Nenien
Kaleidoskop