Foto: Sven Arnstein

ARTUR PIZARRO. Der 1968 in Lissabon/Portugal geborene Pianist debütierte im Alter von vier Jahren im portugiesischen Fernsehen. Von 1974 bis 1990 studierte Artur Pizarro bei Sequeira Costa, der Schüler von Vianna da Motta sowie von Mark Hambourg, Edwin Fischer, Marguerite Long und Jacques Février war. Während einer kurzen Unterbrechung seines Studiums in den USA studierte Artur Pizarro auch bei Jorge Moyano in Lissabon und in Paris bei Aldo Ciccolini, Géry Moutier und Bruno Rigutto. 1987 gewann Artur Pizarro erste Preise bei der Vianna da Motta Competition und 1988 bei der Greater Palm Beach Symphony Competition. Einen ersten Preis gewann er auch 1990 bei der Leeds International Pianoforte Competition, was den Beginn seiner internationalen Konzertkarriere markierte. Artur Pizarro tritt international in Solorezitalen und mit weltweit führenden Orchestern und Dirigenten auf, darunter u.a. Sir Simon Rattle, Philippe Entremont, Yan Pascal Tortelier, Sir Andrew Davis, Esa-Pekka Salonen, Franz Welser-Möst, Julia Jones und Libor Pešek. Pizarro ist ein aktiver Kammermusiker und hat bei Kammermusikfestivals auf der ganzen Welt gespielt. Zu Pizarros jüngsten CD-Veröffentlichungen gehören, für das Label Odradek, die kompletten Solo-Klavierwerke von Rachmaninow und Werke von Dvořák für Klavierduett sowie seine Aufnahme des Klavierkonzerts von Francis Poulenc. Artur Pizarro erhielt von seinem Heimatland Portugal verschiedene Auszeichnungen für Verdienste um klassische Musik und Kultur. Derzeit unterrichtet er privat in seinem Studio in Oeiras, Portugal und gibt oft internationale Meisterkurse.

Sonnabend, 15.05.2021
20.00 Uhr: Klavier-Rezital

Artur Pizarro

Tickets Rittersaal
Tickets Grüner Saal (Hörerplätze)
Gesamtprogramm »Six Petits Concerts«

 

Charles-Valentin Alkan
(1813-1888)
Chant op.67 Nr.5 - Appassionato - (1873)
José Vianna da Motta
(1868-1948)
Zwei Klavierstücke nach Arnold Böcklin
Meeresidylle
Im Spiel der Wellen
Alfredo Napoleão
(1843-1925)
Trois Romances op.45
Un soir de printemps
Le Rêve
Exhaussée
Liszt/BusoniFantasie und Fuge über den Choral „Ad nos, ad salutarem undam (1897)